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Viele Geschichten über Gewaltopfer sind mittlerweile Teil der öffentlichen Berichterstat­tung geworden. Oft tauchen neben den üblichen Diskussionen um härtere Strafen auch Forde­rungen auf, die Opfer der Gewalttaten in den Mittelpunkt der Gespräche zu stellen. Dennoch bleibt diese Forderung oft nur eine Floskel.

Wie gehen Gewaltopfer mit dem Erlebten um, wenn die gewöhnliche Fahrt mit der Straßenbahn am Montagmorgen Panikattacken mit Herzrasen auslöst. Wenn Schule, Arbeit und Verpflichtungen zur Nebensache werden. Die Freunde nichts mehr mit einem anfangen können und das Leben keine Freude mehr macht. Was bleibt? Wut, Hilflosigkeit und Angst.

Hier setzt der Kurzfilm „Trigger“ an und lässt uns in das zerrüttete Seelenleben eines jungen Mannes blicken, der exemplarisch für viele anonyme Gewaltopfer steht.

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Jonas wurde Opfer eines brutalen Überfalls durch drei Jugendliche. Danach ist nichts mehr wie es war. Selbst seiner besten Freundin Isabel wird Jonas´ apathische Abwesenheit zu viel. Mit zunehmender Isolation und immer häufiger werdenden Panikattacken konfrontiert begibt er sich auf die Suche nach den Ursachen seiner seelischen Verletzungen. Doch die liegen noch viel tiefer, als er dachte...

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